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I am trying to find articles and advertisements about the Stanley Brothers performances in Germany as part of the 1966 American Folk & Country Music tour.


March 4, 1966 - Hamburg, West Germany: Musikhalle

March 5, 1966 - Nurnberg, West Germany: Lessing-Theater

March 6, 1966 - Kaiserslautern – Fruchthalle

March 8, 1966 - Dusseldorf, West Germany: Rheinhalle

March 9, 1966 - Gießen: Kongresshalle

March 10, 1966 - Koln: Gurzenich

March 12, 1966 - Frankfurt-Hochst: Jahrhunderthalle

March 13, 1966 - Berlin, West Germany: Uraniahaus

March 17, 1966 - Bremen, West Germany

March 18, 1966 - Munchen, West Germany


I have located some items on-line. But, it seems that the majority of items are on microfilm of newspapers at various libraries. Do you know of any bluegrass fans in the cities of the tour who might be willing to visit their local libraries to look up information? If so, perhaps you could send me their contact information and I could make the request to them?


Kontakt über eb.finke@t-online.de

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Begegnungsabend am 9. Februar in Obermarchtal

Mit Unterstützung der Country & Western Friends Kötz 1982 e.V. veranstalten die German Bluegrass Music Association e.V. und der Helferkreis für Flüchtlinge in Obermarchtal am Samstag, den 09. Februar 2019 im Dorfgemeinschaftshaus 89611 Obermarchtal, Hauptstraße 2 einen öffentlichen Begegnungsabend. Es spielen ab 20.00 Uhr Sisters Wakkas aus Aleppo und Walk The Line aus Ehingen. Ferner gibt syrisches Essen. Einlass ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.


Die Geschichte von Enji (18), Sidra (17 ), Rama (16) und Seham (11), Sisters Wakkas, ist wie „one in a million“. In der einstigen Zweikommafünfmillionenstadt Aleppo im Nordwesten von Syrien sind sie aufgewachsen, in jener Stadt, die seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien, insbesondere seit Sommer 2012 stark umkämpft war, und dabei erheblich zerstört wurde. Einst war Aleppo die zweitgrößte Stadt Syriens, und obendrein die schönste. 2013 wurde auch ihr Elternhaus in Aleppo zerstört, weshalb sich die Familie in der Nachbarstadt Afrin einmieten musste. Der Vater hatte dort noch eine Fabrik zur Herstellung von Jeans geleitet, was jedoch von islamischen Extremisten nicht gerne gesehen war.


Zuvor war der Vater selbständiger Tuchhändler, er besaß in Aleppo eine wunderschöne Boutique für hochwertige Damenbekleidung mit den Namen „Enji“. Im seit März 2011 herrschenden Krieg in Syrien war sein Geschäft eines der ersten, das komplett zerstört wurde. Im Sommer 2015 gelang Vater Mohammad Wakkas die Flucht nach Deutschland, wo er seither als anerkannter Asylberechtigter lebt, und 2018 einen Vollzeitarbeitsplatz gefunden hat.


Seine Frau und seine vier Töchter haben die Heimat im Januar 2016 verlassen. Über Istanbul konnten sie in einem überfüllten Flüchtlingsboot auf einer gefährlichen Überfahrt sich von der Türkei nach Griechenland durchschlagen, wo sie im Flüchtlingslager Idomeni ankamen, zwei Tage nach der Schließung der Grenze durch Mazedonien.


Gefangen im von Schlamm gekennzeichneten Zeltlager hat zufällig ein RTL-Team die Familie entdeckt, und Enji, Sidra und Rama mit den von ihnen geliebten, aber zuhause verlorengegangenen Instrumenten Violine, Gitarre und Tambur neu ausgestattet. Die Schwestern spielten ihre Instrumente für die Flüchtlinge in Idomeni, was ihnen auch selbst half, vier Monate Zeltlager etwas besser zu überstehen.


Mit Hilfe von RTL erhielt die Familie relativ rasch einen Termin in der Deutschen Botschaft in Athen, wo am 26. Mai 2016 alle Formalitäten zum Erhalt der Visa erledigt werden konnten, erfolgreich praktizierter Familiennachzug. Am 15. Juni 2016 flogen Mutter und Töchter von Athen nach München, wo sie erstmals seit rund einem Jahr den Vater wiedersahen. Das alles war so keinesfalls vorhersehbar, und sofort einen Bericht im RTL-Nachtjournal bei Ilka Essmüller wert.


Dort sah man neben einem Ausschnitt von Enji mit Violine im syrischen Fernsehen und Bildern der Sisters Wakkas in Idomeni, sowie dem von Freudentränen gekennzeichneten Wiedersehen auch die erste Performance im neuen Zuhause in Baden-Württemberg. Inzwischen haben sich die Sisters Wakkas im Ulmer Zelt mit der irischen Top Band We Banjo 3 angefreundet, und am 27. Juni 2016 gaben sie mit sechs live gespielten Liedern bei Radio free FM in Ulm ihr Radio-Debüt. Zwei Auftritte in der Galerie im Petrushof in Obermarchtal und ein Auftritt im Gemeindehaus Obermarchtal fanden bereits große Beachtung. Enji, Sidra und Rama streben nun das Abitur an, und Rama hat neben dem Tambur in Deutschland Querflöte gelernt, Seham Klavier und Akkordeon. „Seham hat das absolute Gehör“ sagt ihr Klavierlehrer Wolfgang Weller, Leiter der Jugendmusikschule Munderkingen.


Ihre Musik ist geprägt vom kulturellen Background aus Syrien, traditionellen kurdischen Stücken und jeder Menge Liebe zum Detail, World Music vom Feinsten, wie sie in den Appalachen, Irland, Schottland und anderen musikalisch reichhaltigen Gegenden in durchaus vergleichbarer Weise praktiziert wird. Ab und an rutscht auch mal ein „westliches Stück“ ins Repertoire, wie „Hotel California“ von den Eagles.


Walk The Line ist eine Akustik-Band aus Ehingen, Munderkingen und Oberstadion. Die drei Musiker Herbert (Gesang, Gitarre und Dobro), Peter (Kontrabass und Gesang) und Berti (Mandoline, Gitarre, Mundharmonika und Gesang) spielen Americana, Bluegrass und akutischen Country. Ihre musikalischen Vorbilder sind Hank Williams, Johnny Cash, Eagles, Bill Monroe und Alison Krauss & Union Station. Auch sie sind seit ihrer Auftritte im Petrushof keine Unbekannten mehr in Obermarchtal. Am Ende des Konzerts werden Walk The Line und Sisters Wakkas gemeinsam ein irisches Lied singen. (Friedrich Hog)


Gary Reid bittet unsere Leser um Hilfe

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